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Schreibkultur Möbelhäuser

 

Corporate Wording® in der Praxis

Schreibkultur der Möbelhäuser Global und IKEA

Heinrich Heine Universität, Germanistisches Seminar
Abteilung Sprachwissenschaft
Hausarbeit von Sabrina Reuter
Grin Verlag

Diese Arbeit befasst sich Veränderungsprozessen in Unternehmen. Über die Grundsätze, Identity, Werte, Philosophie und Wir-Gefühl muss es sich als großes kooperierendes Ganzes präsentieren. Die Schreibkultur repräsentiert die Inhalte und Ziele. Um dies zu ermöglichen, beschreibt Corporate Wording den Weg zur wirtschaftsorientierten Schreibkultur. Nach dieser Einführung wird Corporate Wording definiert und die Bereiche der Identity abgesteckt. Viele Zitate werden aus dem Buch Corporate Wording im exakten Wortlaut wiedergegeben. Besonders wertvoll ist der praktische Teil ab Seite 17 (von 24 Seiten). Im Analyseteil wird geprüft, inwiefern Möbelhäuser in ihren Werbekatalogen die verschiedenen Wording-Typologien ansprechen (Methode der ’4-Farben-Sprache’). Untersucht werden die Kataloge von Global und IKEA. Während Global eine vorwiegend konservative Kundschaft anspricht versucht IKEA das emotionale und impulsive Publikum zu erreichen. Dennoch sprechen beide Möbelhäuser alle vier Wording-Typologien an. Fazit: Durch einen gezielten Text, durchsetzt mit ausgewählten Wörtern, wird der Adressat beeinflusst. “Interessant war für mich die Auseinandersetzung mit einem Möbelhaus als analysierbares Unternehmen … Zwar wusste ich bereits, dass Marketingstrategien, basierend auf psychologischen Erkenntnissen, existieren, doch an sprachliche Identitätsvermittlung, sprich Corporate Wording, habe ich beim Lesen eines Möbelhaus-Kataloges bisher nicht gedacht.”. Mit diesen Worten schließt Sabrina Reuter ihre Hausarbeit.