CW-Gangschaltung
Im Buch “Corporate Wording” wird in Kapitel 6 beschrieben, wie ein virtuelles CW-Getriebe in den Motor des Unternehmens eingebaut wird. Je nach Größe– ob Kleinbetrieb oder Konzern – und je nach Organisation wird das Getriebe dem Bereich Corporate Communications, Werbung zugeordnet.
Orientiert an der Kondition (Mitarbeiter, Kapazität) und der Geländegegebenheit (Markt, Wettbewerb) kann die Getriebeübersetzung per CW-Gangschaltung angepasst werden. Das bedeutet: Der CW-Verantwortliche entscheidet, «welcher Gang» eingelegt wird, also mit welchen der vier Erfolgsfaktoren – Nutzen, Vertrauen, Erlebniswert, Attraktivität – er am meisten Gas gibt (siehe Abbildung).
Quelle: Buch “Corporate Wording”, Grafik von Keysselitz
Beispiele
Erscheinungsbild
- höhere Gänge für die Gangarten Attraktivität und Vertrauen
- niedrigere Gänge für die Gangarten Erlebniswert und Nutzen
Mitarbeiter-Verhalten
- höhere Gänge für Zuverlässigkeit und Partnerschaft
- niedrigere Gänge für Fachwissen und Kreativiät
Nach diesem Modell lassen sich Prioritäten und Budgets übersichtlich darstellen. Auf einfache Weise entsteht ein konkretes Bild, in welchen Bereichen «hohe oder niedrige Gänge» eingelegt werden.
